chemische Entkalkung

Warum die Entkalkung von Wasserleitungen so wichtig ist

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Unser Leitungswasser ist mit zahlreichen Mineralien angereichert, die für den menschlichen Körper lebenswichtig sind. Zu nennen sind hier vor allem Magnesium und Kalzium, die massgeblich die Wasserhärte und damit auch den Kalkgehalt des Wassers bestimmen. Werden die Leitungen über längere Zeit nicht entkalkt, setzen sich Rückstände an den Rohrwänden fest. Dies kann bewirken, dass eine aufwendige Reparatur notwendig wird.

Um dies zu verhindern, lassen viele Privatpersonen und Firmen ihre Leitungen in regelmässigen Abständen chemisch entkalken. In der Schweiz gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich auf die Entkalkung von Rohren spezialisieren. Derartige Dienstleister kümmern sich sowohl um das Dekalzifizieren von Leitungen als auch um das Entkalken von Industrieanlagen, Wärmetauschern und Boilern.

Keine Belastung durch Gifte

Einer der grössten Irrtümer im Zusammenhang mit chemischen Entkalkungen ist, dass bei derartigen Arbeiten grosse Mengen an Giften freigesetzt werden, die über das Wasser in den menschlichen Organismus gelangen. Dem ist nicht so: Sobald der Kalk im Inneren der Leitung oder des Boilers gelöst ist, wird das verwendete Produkt nach Massgabe der Gewässerschutzrichtlinien neutralisiert. Anschliessend wird das gesamte System intensiv durchgespült. Chemisch entkalken in der Schweiz bedeutet folglich nicht, sich und seine Familie einer Gefahr durch Giftstoffe auszusetzen.

Ein angenehmer Nebeneffekt einer chemischen Entkalkung ist die Tatsache, dass nach der Prozedur hygienisch einwandfreie Zustände im Boiler herrschen. Das Wasser schmeckt nicht nur besser, sondern enthält auch weitaus geringere Mengen an Keimen. Diese können sich auf der zerklüfteten Oberfläche der Kalkablagerungen in den Rohren ungestört vermehren und gelangen früher oder später in den Körper.

Chemisch entkalken in der Schweiz lohnt sich auch finanziell

Wer sich dazu entschliesst, sein Wasserversorgungssystem chemisch zu entkalken, kann in der Schweiz eine Menge Geld sparen. Schon ein Millimeter Kalk auf dem Wärmetauscher bewirkt eine deutliche Erhöhung des Energieverbrauchs. Monat für Monat bezahlt man bis zu zehn Prozent mehr. Bis zum Ende des Jahres summieren sich die Mehrausgaben leicht auf einen vierstelligen Betrag.

Schon aus diesem Grund ist es eine gute Idee, Leitungen und sanitäre Anlagen chemisch zu entkalken. Auch wenn in der Schweiz Wasser verhältnismässig preiswert ist, stellen die zusätzlichen Ausgaben eine enorme Mehrbelastung dar. Dies gilt insbesondere für Firmen, deren monatliche Wasserkosten Dimensionen erreichen, die für den Normalbürger unvorstellbar scheinen. Krankenhäuser etwa verbrauchen innerhalb einer Woche so viel Wasser wie manche Menschen in ihrem ganzen Leben. Dieses Beispiel zeigt: Chemisch entkalken in der Schweiz lohnt sich in jedem Fall – egal, ob man einen Privathaushalt führt oder ein Unternehmen betreibt.

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