Mietwagen im Urlaub - warum ein Navigationssystem unabdingbar ist

Mietwagen im Urlaub: Warum ein Navigationssystem unabdingbar ist

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Wer schon einmal einen Mietwagen in Heraklion oder einem anderen Ort Griechenlands gebucht hat, kennt diese Situation: Man kommt gut gelaunt an den Schalter des Autoverleihers und erledigt die Formalitäten. Der Verkäufer zeigt dem Kunden den reservierten Wagen, der mit einer Klimaanlage und zahlreichen weiteren Annehmlichkeiten ausgestattet ist. Das bei Weitem wichtigste Ausstattungsmerkmal fehlt jedoch: Die Rede ist von einem Navigator.

Auch wenn es Touristen gibt, die seit etlichen Jahren jeden Urlaub auf Kreta verbringen, kennen sich nur wenige von ihnen dort so gut aus, dass sie sich ohne Hilfe im Strassenverkehr zurechtfinden können. Wer sich unnötigen Ärger ersparen und den Weg zum Hotel abkürzen möchte, ist deshalb gut beraten, schon im Vorfeld sicherzustellen, dass sich ein modernes Navigationssystem an Bord des Mietwagens in Heraklion befindet. Die Verkehrsführung auf Kreta ist komplizierter als man denkt: Gerade in den Gegenden abseits der Küste gibt es eine Vielzahl kleiner, verwinkelter Strassen, die dem ortsunkundigen Urlauber die Orientierung rauben.

Karten aus Papier: Manchmal hilfreich, aber reichlich unpraktisch

In der guten alten Zeit, als es weder elektrische Fensterheber noch Autos mit Automatikgetriebe gab, gehörte zur Grundausstattung jedes Mietwagens in Heraklion eine Strassenkarte. Das Lesen solcher Karten ist eine Wissenschaft für sich und erfordert Fähigkeiten, die längst nicht jedem Autofahrer in die Wiege gelegt sind. Bei voller Fahrt die winzig klein gedruckten Strassen- und Ortsnamen zu entziffern, ist nicht nur ausgesprochen schwierig, sondern auch riskant. Gerade bei Dunkelheit ist es wenig ratsam, zwischendurch die Karte zu studieren, da man allzu leicht das Verkehrsgeschehen aus dem Auge verliert. Hilfreich ist eine Strassenkarte nur dann, wenn der Navigator seinen Dienst versagt – etwa, wenn die Klimaanlage ausfällt und die erbarmungslose Hitze das Gerät ausser Gefecht setzt.

Veraltetes Kartenmaterial führt zu unnötigen Verzögerungen

Bevor man einen Mietwagen in Heraklion bucht, sollte man sich vergewissern, dass das Gerät aktuelles Kartenmaterial an Bord hat. Ist dies nicht der Fall, gerät man leicht in Situationen, in denen man weder vor noch zurück weiss. Es kommt beispielsweise immer wieder vor, dass Urlauber einen Fluss überqueren wollen und auf einmal feststellen, dass der angezeigte Weg sie auf direktem Wege ins Wasser führt. Der Grund: Die Brücke wurde vor einiger Zeit abgerissen, und die Verwaltung der Insel hat es versäumt, entsprechende Hinweisschilder aufzustellen. Das Suchen einer alternativen Route kann sich als schwierig erweisen, da manche Navigatoren mit dieser Aufgabe überfordert sind oder einen Weg errechnen, der fast doppelt so lang ist wie die ursprüngliche Route.

Vorsicht bei mitgebrachten Navigatoren

Manche Urlauber, die einen Mietwagen in Heraklion buchen, entscheiden sich, ihr eigenes Navigationssystem mitzubringen. Im Grunde ist dies keine schlechte Überlegung, doch es gibt einen Haken: Das Gerät muss über eine Europakarte verfügen. Navigatoren mit aktuellem Kartenmaterial sind in der Regel weit teurer als Geräte, die nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz (kurz: DACH) funktionieren. DACH-Navis können in der Regel mit zusätzlichen Karten nachgerüstet werden, doch eine solche Lösung ist fast immer teurer als ein Komplettpaket für den gesamten europäischen Raum.

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