Asus Transformer Book T100 – der Volks-Convertible

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Die Welt des mobilen Computings war bis vor einiger Zeit in zwei Lager geteilt: Die einen schlossen sich dem Trend zum Tablet an, die anderen setzten weiterhin auf ihr liebgewonnenes Notebook. Ein Computer ohne Tastatur – wer mit Desktop-PCs aufgewachsen ist, hat häufig Probleme, sich an diese Vorstellung zu gewöhnen. Zwar lassen sich an fast alle Tablets passende Keyboards anschließen, doch das Arbeiten ist oft alles andere als komfortabel. Die sogenannten “Convertibles” verbinden die Rechenpower von Laptops mit der Handlichkeit von Tablets. Bei Bedarf lässt sich aus dem Rechner ein Subnotebook machen, mit dem man in einigen Fällen sogar eine DVD brennen kann.

Mit dem Transformer Book T100 schickt der taiwanesische Elektronikriese Asus ein Gerät ins Rennen, das preislich kaum zu toppen sein dürfte. Beim Internethändler Amazon werden für den T100 rund 500 Franken verlangt. Verglichen mit anderen Geräten dieser Kategorie ist dies ein echtes Schnäppchen. Der erste Eindruck ist rundum positiv: Die Tablet-Einheit, die unter Windows 8.1 läuft, ist ausgesprochen leicht. Die abnehmbare Tastatur des 10-Zoll-Geräts lässt sich komfortabel bedienen und liegt gut in der Hand. Längeres Arbeiten ist mit diesem Keyboard kein Problem.

Als CPU dient ein Intel Atom Z3740 (Bay Trail). Neben zwei GB RAM verfügt der T100 ab Werk über 64 GB Flash-Speicher, die sich auf 128 GB erweitern lassen. Wem das nicht reicht, kann den kostenlos zur Verfügung gestellten Cloudspeicher nutzen. Dieser ist zunächst kostenfrei, nach einem Jahr werden jedoch Gebühren fällig. An der Tablet-Sektion finden sich die üblichen Schnittstellen für Kopfhörer, microUSB- und microHDMI-Geräte. Eine weitere USB-3.0-Schnittstelle sitzt an der Tastatur.

Gute Perfomance dank Quadcore-Technologie

Die Performance des T100 ist wahrhaft beeindruckend. Videos in Full HD-Qualität lassen sich mit Programmen wie “PowerDirector” schneller als in Echtzeit rendern. Dies zeigt, das der Quadcore-Prozessor im Vergleich zu seinen Vorgängern einiges an Rechenpower dazugewonnen hat. Auch im Gaming-Test macht der T100 eine gute Figur. Spiele wie “Starcraft 2” oder “Battleforge” laufen sauber und flüssig. An die Leistung eines Core-i kommt der Atom freilich nicht heran: Bei “Diablo 3” merkt man, dass die CPU an ihre Grenzen stößt. Von einem Gerät der 500-Franken-Klasse kann man jedoch beim besten Willen nicht mehr erwarten.

Zum DVD brennen muss ein externes Laufwerk angeschafft werden

Einen Nachteil hat das Subnotebook von Asus allerdings: Aufgrund des fehlenden optischen Laufwerks lassen sich keine DVDs brennen. Damit dürfte das Gerät für Liebhaber “echter” Notebooks nicht infrage kommen. Ein vollwertiger Laptop zeichnet sich neben seiner Rechenleistung und dem großen Display dadurch aus, dass man bei Bedarf eine DVD brennen oder abspielen kann. Gerade auf längeren Reisen ist es ungemein praktisch, ein DVD-Laufwerk zur Verfügung zu haben. Wenn man größere Datenmengen sichern will, kann es ebenfalls hilfreich sein, eine DVD brennen zu können. Auch zur Vervielfältigung von DVDs eignet sich ein Notebook – zumindest, solange sich die Stückzahlen in kleinen Größenordnungen bewegen.

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